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Über Uns

Ich heisse Walter Federspiel und lebe mit meiner Frau Silvia und Tochter Yasmin,  unseren 5 Hunden und 1 Katze in Sevelen an der Grenze Schweiz /Liechtenstein.

Tiere halten und züchten hat mich durch mein ganzes bisheriges Leben begleitet.  Angefangen hat es in der 1. Klasse mit Kaninchen; etwas später kamen Hühner, Fasanen, Wildenten und –Gänse dazu.  Diese Tierarten habe ich gezüchtet sowie erfolgreich ausgestellt und später Geflügel  als Preisrichter bewertet.

Diese frühen Erfahrungen in der Tierzucht haben auch meine Berufswahl beeinflusst und mich dazu bewogen, Landwirt zu werden und Agronomie zu studieren. Aus naheliegenden Gründen habe ich die Fachrichtung Tierzucht und Tierernährung gewählt und dort auch abgeschlossen.

Geflügel hat es mir immer angetan. Nach dem Studium habe ich mich mit der Entwicklung von alternativen Geflügelhaltungssystemen befasst um später dann selbst eine der ersten grossen Freilandgeflügelbetriebe in Sevelen aufzubauen.  www.naturahof.ch

Hunde halte ich seit dreissig Jahren; zuerst lange Zeit Bergamasker und seit 1998 sind es die Rhodesian Ridgeback.  Erstmals auf die Rasse aufmerksam wurde ich durch ein Rasseportrait in der Geflügelbörse Mitte der 1980er Jahre. Wissentlich begegnet bin ich der ersten Ridgeback-Hündin 1991, bei einem holländischen Wassergeflügelzüchter und Jäger.  Er hielt die wunderschöne Hündin Randa van under de Mune. Die Hündin hat mich von ihrem Wesen und ihrem Exterieur so beeindruckt, dass mir sofort klar wurde, mein nächster Hund wird ein Rhodesian Ridgeback sein. Es dauerte noch sechs  Jahre bis ich Wanda, eine Tochter von Randa, in Holland abholen konnte.  Leider war Wanda nicht für die Zucht geeignet und ich begann mich nach einer  jungen Hündin umzusehen. Dabei vielen mir die eleganten Hunde von Ulrike Lichtenauer auf. Emba eine Ihrer Hündinnen war eine Halbschwester zu Wanda. Ihr gemeinsamer Vater war Kwezi Archernar einem Sohn von Globe’s Roving Red Redgent. Emba wurde mit Bango Leoridge gedeckt, da wusste ich, aus dieser Verpaarung will ich eine kleine schwarznasige Hündin. Das hätte beinahe auch geklappt, leider verstarb die Kleine im frühen Welpenalter. Alternativ bot uns Uli eine Livernose Hündin an. Sie wurde frei , weil der künftige Besitzer plötzlich abgesagt hatte.

Ipyana kam zu uns und damit begann die grosse Liebe zu den livernosed Ridgeback. Es gibt nichts Schöneres und nichts Edleres als Livernose. Ipyana lebte nur 30 Monate bei uns, dann verunglückte sie tödlich. Zum Glück war Hema, eine Schwester von Ipyana, trächtig. Uli sagte uns sofort eine Hündin zu, obwohl schon viele Reservationen für den Wurf mit Boston da waren. Es waren drei Livernose Hündinnen im Wurf und wir durften uns eine von den dreien Aussuchen. Unsere Wahl  fiel auf die Mittlere, sie ist mir schon bei den ersten  Fotos aufgefallen. Liwaza, das bedeutet in Suaheli “der Trost”, in Erinnerung an unsere unvergessene Ipyana, zog bei uns ein und sorgte von nun an für Betrieb. Sie blieb nicht lange alleine. Ein Jahr später kam Makena “die Glückliche” aus Russland zu uns. Ich durfte sie bei Ulrike Lichtenauer, aus zwei Wurfgeschwistern, die über Ungarn nach Österreich kamen, aussuchen. Makena ist eine sehr substanzvolle, knochenstarke schwarznasige Hündin. Der ideale Kontrast zu Liwazas Eleganz und Grazie.

Unsere Hunde sind Familienhunde. Sie begleiten uns fast immer. Im Alltag begleiten sie mich, wenn ich auf den Betrieben zu tun habe.  Auch unser  Freizeitprogramm ist stark auf die Hunde ausgerichtet; Urlaubsort und –Programm richten sich weitgehend nach den Hunden.  Wir arbeiten mit Liwaza und Makena in einem Hundesportverein in der  Obidience-Gruppe, jedoch ohne grosse Ambitionen. Wir wollen nicht unbedingt Weltmeister werden. Regelmässig zeigen wir unsere Hunde auf Ausstellungen im In- und Ausland. Eine gute Gelegenheit um sich mit an Ridgeback interessierten Leuten und Züchtern zu treffen. Dadurch ist schon mancher netter und interessanter Kontakt entstanden. Natürlich sieht  man auf Ausstellungen auch immer wieder sehr schöne Hunde und kann den aktuellen Zuchtstand der Rasse einschätzen. Die Ergebnisse stehen nicht im Vordergrund, sicher freut man sich wenn man gut abschneidet, rangiert wird und einen aussagekräftigen  Bericht erhält. Natürlich entstand dann bei mir, nicht zuletzt wegen meines beruflichen Hintergrundes und der Passion am Züchten, der Wunsch eine Ridgeback Zucht  aufzubauen.